New Work
New Work beschreibt eine moderne Arbeitsweise, die auf Selbstbestimmung, Flexibilität und Kreativität basiert und sich an den Bedürfnissen von Mitarbeitenden und Unternehmen orientiert.
Die Umsetzung von New Work ist für Organisationen und Unternehmen von großer Bedeutung, da sie den Anforderungen einer sich ständig verändernden Arbeitswelt gerecht werden müssen und Mitarbeitende langfristig motivieren und binden möchten.
Für mich bedeutet New Work, Menschen aus unterschiedlichen Arbeitskontexten auf Augenhöhe zusammenzubringen, einen Raum zum Lernen und Austauschen zu schaffen und gemeinsam eine Arbeitswelt zu gestalten, die sich durch Effektivität und zugleich Sinnhaftigkeit auszeichnet.
New Work zeigt sich in meinem Arbeitsalltag ganz vielfältig. Hier ein paar Inspirationen:
Weihnachten (die beste Zeit, um sich ein Haustier anzuschaffen 😉) gab es für meine Tochter ein neues Aquarium.
Mir war klar: Das bedeutet Verantwortung. Also haben wir uns Monate vorher vorbereitet. Bücher gelesen (auch meine Tochter, darauf habe ich bestanden), YouTube-Videos geschaut und unzählige Male den Zooladen um die Ecke besucht.
Wir haben uns beraten lassen zu Aquariumgröße, Technik, Wasserwerten, Einfahrphase, Pflanzen, Fischarten und deren Verträglichkeit.
Und ja, der Zooladen liegt gerade mal 100 Meter entfernt. Genau das war der Fehler. Ich habe meine Entscheidung für Beratung auf Basis von Bequemlichkeit getroffen.
Die Verkäufer:innen dort waren alle superfreundlich, traten selbstbewusst auf und sagten Dinge wie: „Kein Problem, die Fische vertragen sich gut. Ich halte die gleichen Schwärme in meinem Becken.“ „Nehmen Sie dieses Mittel, das ist das Richtige.“ Ein kurzer Teststreifen ins Wasser, ein Blick: „Ihr Aquarium ist top eingefahren.“
Das Ergebnis? Ich habe mich mit meiner Tochter in den ersten Monaten so oft über den Tod unterhalten wie nie zuvor.
Und ja, ich weiß, was ihr denkt: Wie kann jemand, der für ein 30-köpfiges Fischteam verantwortlich ist, keine Ahnung haben, wie man es führt? Ich frage mich das auch. Und ja, ich ärgere mich über mich selbst.
Aber: Ich habe Konsequenzen gezogen.
Ich will weiter ein Fischteam führen, aber richtig. Also habe ich recherchiert. Gefunden habe ich einen kleinen Fachhändler, spezialisiert auf Aquaristik.
Ich schreibe eine WhatsApp, schildere mein Problem, schicke ein Foto vom Aquarium. Prompt bekomme ich einen Rückruf. Wir telefonieren eine halbe Stunde. Er stellt Fragen, hört zu.
Ich organisiere mir jetzt Mitfahrgelegenheiten (ich fahre kein Auto) und mache den Aufwand. Und weißt du was? Es fühlt sich gar nicht nach Aufwand an.
Ich komme in den Laden, gebe die Wasserprobe ab. Er sagt nicht: „Alles super.“ Er sagt: „Schau dich in Ruhe um, ich melde mich, wenn ich fertig bin.“ Dann erklärt er mir geduldig die Werte, was nicht passt, was ich brauche.
Natürlich will er auch verkaufen. Aber er baut zuerst Vertrauen auf. Und er hält, was er verspricht.
Alles, was er vorhergesagt hat, ist eingetreten. Fische gesund. Pflanzen erholen sich.
Und: Ich war in den ersten drei Monaten mindestens 50 Mal im Zooladen um die Ecke. Bei ihm war ich bisher dreimal. Habe ich also wirklich Aufwand betrieben? Nein. Habe ich Geld gespart? Ja. Nicht weil er billig ist, sondern weil er gut ist. Weil gute Beratung verhindert, dass man Mist kauft.
Was ich über ihn weiß? Nichts Privates. Aber ein Telefonat und drei Besuche haben gereicht, um meinen längsten Social Medial-Beitrag zu schreiben.
Warum? Weil wir mehr von diesen Menschen brauchen. Menschen, die zuhören, ehrlich beraten und sich selbst ein Stück überflüssig machen, weil sie Kompetenz statt Abhängigkeit verkaufen.
Danke an meinen Aquaristik-Profi des Vertrauens.
Arbeit darf auch Spaß machen und kann gleichzeitig seriös sein. Einfache Materialien wie Klemmbausteine oder buntes Klebeband beispielsweise können dabei helfen, komplexe Ideen greifbar zu machen und kreative Ansätze zu fördern, durch die nachhaltige und tragfähige Ergebnisse entstehen.
Kein Mensch, ist perfekt! Ich denke das wissen wir alle.
Aber der richtige Umgang mit Fehlern fällt oft schwer.
Noch viel zu häufig steht die Frage nach der Schuld im Mittelpunkt. Die Angst vor Sanktionen führt nicht selten dazu, dass Fehler vertuscht werden und daraus noch viel größere Fehler entstehen.
New Work bzw. eine positive Fehlerkultur zeichnet sich u.a. durch Vertrauen und psychologischer Sicherheit aus - wichtige Voraussetzungen für einen richtigen Umgang mit Fehlern.
Nicht, dass ich mich mit Raketen besonders gut auskennen würde – ich musste erst einmal ChatGPT fragen. Dabei habe ich gelernt:
Es gibt einen Hauptantrieb, der die Rakete auf ihre Flugbahn bringt,
Nebenantriebe zur Steuerung und Stabilisierung
und einzelne Triebwerke, die gemeinsam den notwendigen Schub erzeugen.
Dieses Bild hat mich sofort begeistert - nicht wegen der Technik, sondern wegen der starken Analogie zur Arbeitswelt und erfolgreicher Zusammenarbeit.
Die Idee stammt aus einem spannenden Slot beim HR Barcamp bei sipgate und sie bringt genau auf den Punkt, was ich mit meiner Arbeit vermitteln möchte:
Erfolgreiches Arbeiten braucht mehr als Fachkompetenz.
Und es braucht auch mehr als wertschätzende Extras wie kostenlose Verpflegung, Tischkicker oder Tischtennisplatten.
Wer seine „Arbeitsrakete“ wirklich erfolgreich steuern möchte, muss es auch schaffen, wirtschaftliches Denken auf allen Ebenen zu fördern und Mitarbeitende aktiv darin zu stärken, ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu verstehen und mitzugestalten.
New Work bedeutet für mich auch Selbstreflektion.
Hier für Dich eine wunderbar einfache Methode, um das Jahr und Deine Zufriedenheit mit Deiner aktuellen Arbeitsstelle zu reflektieren.
Ich habe diese im letzten Jahr für meinen "Offenen Austausch" entwickelt.
Die PDF findest Du hier als Download.
Dieses Jahr gibt es die Methode endlich auch für Miro. Den Link zum Board schicke ich Dir gerne per Email.
Hast Du Fragen zur Methode?
Benötigst Du Hilfe bei Deinen nächsten Schritten?
Sprich mich gerne an.
Meine kleine Pausenbank:-)
Pausen sind sooooooooo wichtig!
Raus aus der Ohnmacht und loslegen!
Diese Grafik stammt aus einem Projekt, in dem wir uns für mehr Vielfalt, Zusammenhalt und Demokratie einsetzen.
Und nicht nur dort, sondern auch in meinen Workshops und Fortbildungen begegne ich oft Menschen, die sich ohnmächtig auf der Arbeit fühlen und nicht wissen wie sie dieser Ohnmacht begegnen können.
Die ersten Schritte zu mehr Selbstwirksamkeit können sehr unterschiedlich aussehen. In unserem Vielfalts-Projekt geht es vor allem darum, Verbündete zu finden, sich weniger allein zu fühlen und gemeinsam Veränderung zu erreichen!
Erfahre mehr über das Projekt.
Kontakt
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